GESAMTKOSTEN · STAND JULI 2026

Was die EU-Lizenz wirklich kostet

Zwei getrennte Rechnungen: die Behördengebühren und die Vergütung des Verkehrsleiters, ehrlich aufgeschlüsselt.

Stand: Juli 2026 · Von Kamil Skora, IHK-geprüfter Verkehrsleiter

Wer die EU-Lizenz beantragt, sieht meist nur einen Anbieter-Preis, nicht die Gesamtkosten. Tatsächlich fallen zwei getrennte Rechnungen an: die Gebühren der Genehmigungsbehörde, und die Vergütung des Verkehrsleiters, der die fachliche Eignung stellt.

Die Behördengebühren (Stand: Juli 2026)

  • Grundgebühr für die Erteilung: rund 300–500 €.
  • Je Fahrzeug-Ausfertigung der Lizenz: rund 80–100 €.
  • Registerauszüge und Bescheinigungen: ab rund 13 € je Auszug, dazu variable Kosten für eine steuerliche Bescheinigung.

Diese Gebühren fallen unabhängig davon an, welchen Verkehrsleiter Sie beauftragen. Sie gehen direkt an die Behörde bzw. die ausstellenden Stellen.

Die Vergütung des Verkehrsleiters

Dazu kommt die laufende, monatliche Vergütung für die tatsächliche Leitung der Verkehrstätigkeit nach Art. 4 VO (EG) 1071/2009. Bei uns ab 749 € im Monat für das erste Fahrzeug, monatlich kündbar.

Die Antragsphase

Manche Anbieter berechnen die Begleitung der Antragsphase separat, monatlich, bis zur Lizenzerteilung. Bei uns ist die Antragsbegleitung im Verkehrsleiter-Abo inklusive, mit einer offen ausgewiesenen Nachberechnungsklausel bei sehr kurzfristiger Kündigung. Details auf der Seite zur EU-Lizenz.

Autor

Kamil Skora

IHK-geprüfter Verkehrsleiter

Kamil Skora führt Verkehrsleitungs-Mandate und wertet Tachographen-Daten aus. Er schreibt hier über die Praxis der EU-Lizenz und der Verkehrsleitung.

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